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Moringa Oleifera - Wirkung und Studien

Sogenanntes „Superfood“ überschwemmt zurzeit den Markt. Dabei werden unzählige Versprechen gegeben, gewisse Wundermittel der Natur liefern unglaubliche Wirkungen für den menschlichen Organismus. Es ist für den Endverbraucher kaum noch herauszulesen welche dieser Behauptungen denn nun stimmen und welche nicht. Auch bei Moringa Oleifera findet man Aussagen zu einem unglaublichen Wirkspektrum. Wenn man sich die Zusammensetzung der vielen verschiedenen Inhaltsstoffe anschaut, gewinnt man den Eindruck, dass an den Aussagen etwas dran sein könnte. Hilft Moringa Oleifera also gegen Krankheiten? Und gegen welche? Moringa der Wunderbaum oder doch keine echte Medizin?
Der Unterschied zu vielen anderen Superfoods ist, dass sich die Aussagen über Moringa Oleifera auf dieser Seite auf Studien berufen, was einige Behauptungen zu echten Fakten werden lässt. Die zahlreichen Untersuchungen belegten in der Tat die beeindruckende Nährstoffdichte des „Baumes des Lebens“ aus dem Himalaya-Gebiet in Indien. Was für Inhaltsstoffe zu finden sind und vor allem gegen was sie eingesetzt werden können findet sich detailreich auf dieser Seite.

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Moringa weist eine beeindrucke Fülle an Nährstoffen auf

Bevor näher in die Materie eingestiegen wird gilt es, sich einen Überblick über die traditionsreiche Pflanze aus dem Tropengebiet zu machen. Deshalb werden folgend die groben Verteilungen der Nährstoffe aufgezeigt und auch die Vitamine leicht angerissen. Apropos Vitamine, Moringa Oleifera ist eine der vitaminreichsten Pflanzen der Welt! Sie enthält u.a. Vitamin A, B1, B2, B3, Folsäure, C, E und K und verdient so definitiv das Prädikat Superfood. Viele Mineralstoffe wie Magnesium, Zink, Schwefel, Phosphor, Eisen, Kalzium und Kalium sind ebenfalls in den Blättern zu finden. Weiters enthalten sind sekundäre Pflanzenstoffe, darunter Senfölglykoside, Karotinoide und Flavonoide. Bemerkenswert ist auch Zeatin, das Pflanzenhormon, das höchst selten vorkommt. Der Wunderbaum Moringa verdankt ihm sein unglaublich schnelles Wachstum. Zeatin und Antioxidantien machen Moringa zu einem wahren Jungbrunnen, sie wirken auch mit den übrigen Vitalstoffen sehr gut zusammen. Allgemein kann man sagen, dass das Zusammenspiel aller Inhaltsstoffe die Besonderheit des „Lebensbaumes“ ausmacht.

100 Gramm getrocknete Blätter haben 20-38 Gramm Kohlenhydrate. Hinzu kommen nur 3,5-6,5 Gramm Fett und satte 27 Gramm Eiweiß - diese hohe Konzentration in Blättern einer Pflanze ist einmalig. Darin eingeschlossen sind alle essentiellen Aminosäuren. Es ist also eine optimale Nährstoffquelle, wodurch eine Steigerung der Leistungsfähigkeit, sowohl physisch als auch psychisch, erreicht werden kann. In unseren Breitengraden gründen viele Infektionen und Krankheiten auf einer ungesunden und eintönigen Ernährung. Wir bekommen Fast Food vor die Tür geliefert oder können das Fertigessen innerhalb von fünf Minuten erwärmen. Doch darin fehlen meist wichtige Mineralstoffe und Vitamine, die durch Superfoods wie Moringa Oleifera einfach ergänzend eingenommen werden können. Das soll natürlich nicht bedeuten, dass man sich ruhig ungesund ernähren kann und das durch Moringa kompensieren soll!

Die Wirkung von Moringa Oleifera auf den Organismus

Die moderne Welt hängt an einer Reihe schlechter Lebens- und Ernährungsgewohnheiten: Gemüse wird zu Tode gekocht, Nahrung intensiv weiterverarbeitet, Obst über weite Wege transportiert, unreif geerntet und zu lange gelagert, von Düngemitteln, chemischem Pflanzenschutz und generellen Folgen der Umweltverschmutzung ganz zu schweigen.
Für eine vernünftige Zubereitung des Essens ist oft keine Zeit. Eine kalorienreiche „Fastfood“-Kultur gedeiht, in der mitten im Überfluss ein Mangel an wichtigen Vitalstoffen herrscht. Stress wird allzu häufig mit Alkohol, Nikotin, Beruhigungsmitteln oder gar Psychopharmaka begegnet.

Zum „Fastfood“ gesellen sich auch Vitamin-Präparate aller Art, wenn sich die ersten ernährungsbedingten Defizite und Erkrankungen einstellen.
Wie gerufen kommen die trendigen Superfoods mit sagenhafter Wirkung: Schnelles Abnehmen, mehr Wohlbefinden und Schönheit und ein perfekter Ausgleich zur ungesunden Ernährung in einer hektischen Welt werden garantiert.

Oft handelt es sich zwar tatsächlich um Pflanzen, Früchte oder Gemüse, die eine beeindruckende Vitalstoffdichte aufweisen und seit sehr alter Zeit als Nahrungs- und Heilmittel genutzt werden, doch nützt das nicht viel wenn man sich sonst nur ungesund ernährt und wenig bewegt. Vielmehr sollte den Menschen ein Bewusstsein für gesunde Ernährung und einen gesunden Lebensstil geschaffen werden. Das sei schon mal vorab gesagt.

Moringa Oleifera ist aber und bleibt ein gutes Beispiel dafür, dass die Natur die besten Ressourcen liefert – die richtige Einschätzung und Nutzung vorausgesetzt.

Das Ayurveda (die indische Heilkunst, die seit Jahrtausenden überliefert ist) kennt allein 300 Gelegenheiten, um die Heilwirkung von Moringa Oleifera zu nutzen. Auch in vielen anderen Ländern entdeckte man das große Anwendungsspektrum von Moringa gegen Krankheiten.

Moringa Blätter oder Blüten zur Zubereitung von Tee haben erfahrungsgemäß eine hervorragende Wirkung gegen viele Alltagsbeschwerden oder können Behandlungen der Schulmedizin gut unterstützen.

Moringa wirkt harmonisierend auf den Blutdruck ein. Bluthochdruck zieht häufig weitere, schwere Erkrankungen nach sich, zu niedriger Blutdruck macht depressiv und müde. Eine Vorbeugung durch richtige Ernährung, gute Nahrungsergänzung und ausreichende Bewegung ist daher sinnvoll.

Chronisch entzündliche Erkrankungen wie Arthritis oder durch ein fehlgesteuertes Immunsystem bedingte Erkrankungen wie Heuschnupfen oder Rheuma können mit Hilfe von Moringa gut eingedämmt werden.

Als Nahrungsergänzungsmittel ist es ein echter Jungbrunnen. In Ländern, in denen Dürre und Mangelernährung herrscht, sind der Nährwert und die Heilwirkung unersetzlich.

Viele Anwender berichten auch von einer deutlichen Stimmungsaufhellung bei Depressionen, Erschöpfung oder Burn-out, wenn sie über längere Zeit diese Nahrungsergänzung eingenommen haben.

Auch für viele kosmetische Probleme ist Moringa eine gute Lösung. Haarausfall, frühzeitig ergrauendes Haar, Ekzeme, Neurodermitis, unreine, zu Entzündungen neigende Haut oder Fältchenbildung können innerlich wie äußerlich mit Moringa-Produkten behandelt werden.

Die Halter von Pferden, Hunden, Katzen und anderen Haustieren beginnen ebenfalls, die Vorzüge von Moringa als Zusatzfutter zu entdecken. In China und anderen Ländern bewiesen Feldversuche, dass Milchkühe produktiver werden, wenn Moringa-Blätter verfüttert werden.

Bisher gibt es nur sehr wenige Beobachtungen oder Erfahrungen zu Nebenwirkungen.

Die Wirkung der Pflanze auf den menschlichen Organismus ist auf jeden Fall sehr positiv. Durch die Schulmedizin und den Zwang der westlichen Pharmaindustrie ist die Heilwirkung verschiedener Pflanzen schon nahezu in Vergessenheit geraten. Jegliche Heilwirkungen, die auf die Natur zurückzuverfolgen sind, werden direkt als heilpraktische Verschwörung angesehen und sie könnten ja nur über den Placebo-Effekt funktionieren. Doch dem ist ganz und gar nicht so, viele Studien belegen das Gegenteil. So wurde zum Beispiel die enorm starke antioxidative Wirkung der Inhaltsstoffe des Moringa Baumes belegt. Antibakterielle, antimykotische, leberschützende, entzündungshemmende, antidiabetische und antikanzerogene Eigenschaften wurden ebenfalls in vivo, in vitro oder im Tierversuch durch Studien bestätigt (siehe Artikel „Studien zu Moringa Oleifera“).

Welche Wirkungen der Wunderbaum des Lebens auf verschiedene Krankheitsbilder aufweist, wird nun nach der Einleitung nachvollziehbar und im Detail erklärt.

Moringa und Cholesterin

Moringa Oleifera steht mit Cholesterin nachweislich in positivem Zusammenhang. Traditionell wird Moringa bei fettleibigen Patienten mit erhöhtem Cholesterin-Spiegel und dem Erscheinungsbild von Diabetes Typ 2 eingesetzt.
Viele Erfahrungsberichte aus dem Internet bestätigen: die Cholesterinwerte haben sich seit der Einnahme von Moringa merklich verbessert. Inzwischen ist es auch wissenschaftlich belegt, dass ein Extrakt harmonisierend auf den Cholesterinstoffwechsel und den Blutzucker einwirken und die Sensibilität für Insulin verbessern kann. Auf diese Weise lässt sich Diabetes oft schon in einem sehr frühen Stadium verlangsamen. In vielen Ländern ist dies oft die einzig erreichbare und preiswerteste Medikation.

Weil auf diese Weise auch Mineralien, Vitamine, Aminosäuren und andere Vitalstoffe ohne viel Extra-Kohlehydrate eingenommen werden können, eignet sich Moringa hervorragend als natürliche Nährstoff-Quelle mit therapeutischem Effekt bei Diabetes-Patienten.

Eine im Jahr 2014 durchgeführte Studie (Tierversuch) ließ erkennen, dass sich der Cholesterinspiegel und der Blutzucker mit Moringa senken lassen können. Wenn man sich die Nährstoffe genauer anschaut, ist eine Senkung des Blutzuckers und des Cholesterins tatsächlich naheliegend.

Hoher Blutdruck kann laut Erfahrungen mit Moringa gesenkt werden.

Viele Erfahrungsberichte lassen auch herausdeuten, dass sich der Blutdruck durch die Einnahme von Moringa senken lässt. Auch Studien bestätigen dies mittlerweile. Bei einer Hypertonie sorgen viele Wirkstoffe der Pflanze für eine blutdrucksenkende Wirkung. So ist hier zum Beispiel das Kalium oder das Magnesium zu nennen, sekundäre Pflanzenstoffe wie die Senfölglycoside, und einige andere chemische Verbindungen.

Ob zu niedriger Blutdruck, Bluthochdruck oder hohe Blutfettwerte, dagegen ankämpfen kann man mit Moringa Blattpulver oder Moringa-Tee.

Moringa vereinfacht das Abnehmen

Hierbei liegt die Betonung auf der Vereinfachung. Ein Abnehmprozess bedeutet immer Arbeit, Moringa kann aber dabei stark unterstützen. Kombiniert mit einer nachhaltigen Umstellung auf gesunde Ernährung, ist Moringa eine wirksame Unterstützung für alle, die Gewicht verlieren möchten. Besonders wichtig ist eine solche Hilfe für die, die durch körperliche Einschränkungen beispielsweise kein allzu ausgedehntes sportliches Training durchführen können. Wer aber dazu in der Lage ist: Bewegung tut immer gut!

Mit einer kleinen Menge Moringa Pulver oder täglich ein paar Moringa Kapseln bekommt der Körper Nährstoffe, die ihm durch die Diät vielleicht fehlen, wie Aminosäuren, Ballaststoffe, Vitamine und Mineralien. Außerdem sorgen die Scharfstoffe der Pflanze, die Senfölglycoside und einige andere Inhaltsstoffe dafür, dass der Stoffwechsel angeregt und die Fettverbrennung angekurbelt wird. Außerdem werden Heißhungerattacken und Unterzucker-Phasen vermieden, denn Moringa kann den Blutzuckerspiegel normalisieren, zudem wird der Appetit gehemmt und ein Sättigungsgefühl tritt schneller ein.

Es lässt sich also festhalten, dass Moringa das Abnehmen vereinfacht. Dennoch erledigt der Wunderbaum Moringa das Problem nicht von alleine. Entsprechend ist es immer mit viel Arbeit verbunden. Wer dabei durch Sport den Prozess unterstützen will, der ist mit Moringa ebenfalls sehr gut beraten, da die Vitalstoffe dem Körper nach einer Anstrengung genau das zurückgeben, was er durch den Sport verbrannt hat.

Moringa für ein gesundes Zahnfleisch

Dass Moringa Oleifera entzündetem Zahnfleisch vorbeugt und bei bestehender Gingivitis Schmerzen und Entzündung lindert, ist seit alter Zeit bekannt. Erfahrungen haben gezeigt, dass zurückgebildetes Zahnfleisch sich dank Moringa wieder bilden kann. Die betroffenen Stellen am Zahnfleisch werden sanft damit eingerieben. Zum einen sorgt das Einmassieren auf dem Zahnfleisch dafür, dass es besser durchblutet wird und somit ein Heilprozess besser greifen kann. Zum anderen besitzt das Öl eine hohe Konzentration an antibakteriellen Wirkstoffen, sofern denn Bakterien für die Entzündung verantwortlich sind. Eine bakterielle Entzündung, also eine Paratondose, kann also mit einer direkten Behandlung mit Moringa Öl gelindert werden. Viele Nutzer schwören auf diese Methode, auch bei der Behandlung von frisch eingesetzten Zähnen oder Kronen. Die Entzündungschance ist nämlich gerade in dieser Zeit sehr hoch.

Eine andere Ursache für Zahnfleischerkrankungen kann auch ein Mangel an Vitamin C sein. Ist ein Mangel von Vitamin C da, so kann dieser durch Moringa aufgefüllt werden.

Moringa zur Hautpflege (in Form von Öl oder Masken)

Moringa-Pulver und Moringa-Öl ist bereits Bestandteil in vielen Produkten der Naturkosmetik. Moringa gegen Falten und für eine jugendlich-frisch aussehende Haut galt schon in der Antike als einzigartiges Mittel. Manche Rezepte wie etwa eine Maske, lassen sich sogar zu Hause selbst herstellen. Sensible, unreine Haut und auch die Folgen von Neurodermitis oder Ekzemen sprechen gut auf das leichte, schnell einziehende Öl an. Moringa Öl spendet der Haut also viel Feuchtigkeit,wirkt entzündungshemmend und bekämpft dabei noch Pickel oder Mitesser. Die antibakterielle und zugleich feuchtigkeitsspendende Wirkung ist ideal für das Gesicht. Moringa für die Haut liefert zudem die Inhaltsstoffe, die einer müden Haut fehlen.

Die ungesättigten Fettsäuren, Antioxidantien und Mineralstoffe sind ein wahrer Jungbrunnen bei ersten Fältchen, Altersflecken oder der Neigung zu trockener Haut. Das enthaltene Zeatin unterstützt die Hautregeneration. Auch einige Vitamine, wie Vitamin B2, A und C sind für die Funktion und Erscheinungsbild der Haut enorm wichtig. Die vielen Antioxidantien schützen die Zellen vor oxidativem Stress, also vor freien Radikalen, das verlangsamt den Alterungsprozess.

Als Basis in Seifen, Badeextrakt oder Duschgel überzeugen die desodorierenden Eigenschaften.

Mehr zu diesem Thema unter „Moringa Öl (Behenöl) – Anwendung und Wirkung“.

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Moringa gegen chronische Kopfschmerzen und Migräne

Menschen, die an Migräne oder chronischen Kopfschmerzen leiden, können in Moringa Oleifera einen Helfer finden. Die wissenschaftlichen Untersuchungen sind mit ihren Studien über Moringa noch im Anfangsstadium und nicht alle aus der Heilkunst bekannten Wirkungen sind bis jetzt wissenschaftlich bewiesen worden. In der Volksheilkunde wurde Moringa schon im Altertum eingesetzt und Überlieferungen zeigen verschiedenste Wirkungen auf. Es gibt eine Vielzahl an Erfahrungsberichten, die Moringa als gutes Mittel gegen chronische Kopfschmerzen beschreiben. So sind Migränekranke mit nur ein paar Teelöffeln Moringa Pulver am Tag von täglichen oder wöchentlichen Angriffen geschützt. Ganz abgestellt werden kann es offenbar nicht, doch die Frequenz bzw. Intensität wird merklich herabgesetzt. Auch kann damit gut vorgebeugt werden.

Die Heilwirkung von Moringa gegen Krebs

Im Gegensatz zu reinen Erfahrungsberichten bei Thema Kopfschmerz kann man bei der Bekämpfung von Krebs auf Fakten setzen.

In jüngerer Zeit folgten auf die Labortests auch klinische Versuche mit Moringa-Extrakten, um die Wirkung gegen Krebs zu dokumentieren. Bei mehreren Arten von Krebs ließ sich feststellen, dass Krebszellen in ihrem Wachstum und ihrer Vermehrung selektiv gehemmt werden, wenn Moringa verabreicht wurde.
Zahlreiche Tierversuche bringen immer wieder neue, vielversprechende Ergebnisse, die zeigen, dass Moringa bei Krebs therapieunterstützend verwendet werden kann. Die Forschung auf diesem Gebiet geht weiter, denn hier muss hinzugefügt werden, dass eine Therapie aus diesen Erkenntnissen noch nicht entstanden ist.

Eine nigerianische Studie aus dem Jahr 2014 befasst sich mit den Möglichkeiten von Moringa im Kampf gegen Leukämie. Im Vergleich zu bisher gängigen Medikamenten schnitt das Pflanzenpräparat sehr vielversprechend ab. Mehr dazu unter „Studien zu Moringa Oleifera“.

Moringa für die Leber

Moringa Oleifera wirkt entgiftend und hilft, selbst eine stark geschädigte Leber zu regenerieren. Diverse Laborversuche und praktische Erfahrung dokumentieren das. Die Leberwerte verbesserten sich im Laufe der Einnahme rapide. Die entgiftende Wirkung ist überzeugend und wurde durch mehrere Studien bewiesen. Hier einige Beispiele:

- Ergebnisse eines Forschungsinstituts in Korea zeigen, dass Moringa Oleifera bei der Behandlung von Leberkrebs helfen kann.

- Die entgiftenden und leberschützenden Effekte wurden in einer Universität in Indien untersucht und bestätigt.

- Eine Universität Ägypten fand heraus, dass Moringa Blattextrakt die Struktur einer geschädigten Leber wiederherstellen kann.

- Eine Studie an der Universität von Nigeria ergab, dass Moringa die Leber- und Nierenfunktion verbessern kann.

Weil sich im Lauf des Lebens in jedem Organismus bestimmte Umweltgifte vor allem in den Fett-Depots im Körper ansammeln und über die Leber abgebaut werden, ist Moringa auch ein guter Begleiter während einer Diät.

Die in Moringa enthaltenen Antioxidantien binden zudem freie Radikale im Körper und stärken somit nicht nur die Leberfunktion für bessere Leberwerte, sondern auch das komplette Immunsystem.

Die Symptome von Neurodermitis mit Moringa abschwächen

Im Fall von der entzündlichen Hauterkrankung Neurodermitis spielen viele bereits beschriebene Wirkungen von Moringa eine wichtige Rolle. So ist zum Beispiel die entzündungshemmende, die feuchtigkeitsspendende und hautpflegende Eigenschaft zu nennen. Doch auch die antibakterielle und damit reinigende Eigenschaft lässt trockene Haut besser regenerieren. Viele Erfahrungen aus dem Internet lassen darauf schließen, dass tägliches Behandeln und Einreiben schon nach wenigen Tagen Wirkung zeigt. Die trockenen Hautstellen gehen merklich zurück. Zudem ergänzen die enthaltenen Vitamine und Mineralstoffe die Hautpflege.

Sowohl das Öl als Hautpflegemittel als auch die Einnahme von Blattpulver kann bei Neurodermitis helfen. Innerlich wie äußerlich greift die entzündungshemmende und schmerzlindernde Wirkung von Moringa. Auch bei Schuppenflechte (Psoriasis) kann beides angewendet werden. Das Behenöl reduziert übrigens allgemein das Ablösen von Hautschuppen, also auch auf dem Kopf. Insgesamt wird der Feuchtigkeitshaushalt der Haut verbessert, insbesondere Moringa Creme hilft der Haut mehr Feuchtigkeit zu speichern.

Moringa und Durchfall (u. andere Magen-Darm-Probleme)

In Indien verwendet man Moringa zur Behandlung von schmerzhaften Magen-Darm-Störungen.

Durchfall kann viele Ursachen haben. Es kann sich zum Beispiel um chronisch entzündliche Darmerkrankungen (wie z.B. Morbus Crohn) oder um eine akute Darminfektion mit Bakterien/Viren handeln. In beiden Fällen dürfte Moringa dank seiner entzündungshemmenden und antibakteriellen Eigenschaften helfen. Hier eignet sich das Öl sehr gut. Doch auch der Tee soll Durchfall, Blähungen oder Magenkrämpfe lindern.

Moringa wird in der traditionellen Heilkunst in Indien (aber auch in Afrika) auch bei Magenproblemen eingesetzt. So kann ein Reizmagen oder eine entzündete Magenschleimhaut mit Moringa Oleifera gelindert werden.

Ob Magen oder Darm, hier muss aufgepasst werden! Denn bei einer Überdosierung können umgekehrt genau diese Symptome ausgelöst werden. Besonders die Einnahme von Moringa Pulver kann dann zu Durchfall führen, wenn der Magen nicht an die enthaltenen Senfölglycoside gewöhnt ist. Wenn dann noch viel Rohkost konsumiert wird oder die Ernährungsumstellung zu schnell vonstattengeht, kann dieser Effekt zusätzlich ungewollt verstärkt werden. Daher sollte man sich grundsätzlich an die Verzehrempfehlungen halten. Die tägliche Dosis an Moringa Pulver sollte auch nur schrittweise erhöht werden. Am besten fängt man eine Woche vorher schon damit an, seinen Magen mit Moringa Tee daran zu gewöhnen. Oft liest man in Internetbewertungen von Magenkrämpfen, Übelkeit und Durchfall. Das kann eben daran liegen, dass man solche Empfehlungen ignoriert!

Moringa wirkt zudem verdauungsfördernd und entgiftend. Außerdem, wenn man sich gerade in einer Entgiftungskur befindet, wird die Ernährung ohnehin komplett umgestellt, denn die Kur soll ja helfen Schadstoffe aus dem Körper auszuscheiden, dann darf man sich nicht wundern, dass man auch mal Durchfall bekommen kann.

Moringa bei nicht erblichem Haarausfall

Viele Männer haben das Problem von Haarausfall. Dieser ist größtenteils erblich bedingt und dadurch nur in geringem Maße aufzuhalten. Ist dieser nicht über die Gene vorprogrammiert, hat er meist mit Stress, Hormonschwankungen oder falscher Ernährung (und die damit einhergehenden Nährstoff-Defizite) zu tun. Entsprechend ist diese Form von Haarausfall einfach zu verhindern und kann durch die Einnahme und die äußere Anwendung von Moringa aufgehalten werden. So ist zum einen ein Auftragen auf die Kopfhaut möglich (hier wird am besten Behenöl verwendet), zum anderen die orale Einnahme von Pulver oder Tee.

Moringa Öl eignet sich vorzüglich für Kopfhautmassagen, die bei Haarausfall, Schuppen, trockener Kopfhaut oder sprödem Haar Abhilfe schaffen. Es enthält Nährstoffe, welche die Haarfollikel brauchen, damit gesundes Haarwachstum und die Regeneration der Kopfhaut gefördert wird.

Depressionen und Unwohlsein sind oft Folge einer schlechten Ernährung. Moringa hilft

In vielen Fällen gehen Depressionen auf Ernährungsfehler zurück: Wer „Junkfood“ isst, verliert mit der Zeit den Schwung und fühlt sich schlapp. Akuter Mangel an wichtigen Vitalstoffen bringt auch den Stoffwechsel der Gehirn- und Nervenzellen ins Wanken. Auch hier kann Moringa helfen.

Zumindest im Tierversuch (Studie in Kanada und Indien, 2015) konnte belegt werden, dass Moringa gegen Depressionen ähnlich wirkt wie Medikamente aus der Gruppe der Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI - eine Klasse von Antidepressiva) wirkt.

Eine positive Wirkung wurde auch bei Schlafstörungen, Unruhe, ADHS fallweise verzeichnet, die als Begleitsymptome einer Depression, aber auch unabhängig davon auftreten können.

Rheuma kann mit Hilfe von Moringa gelindert werden

Vor allem im Alter leiden viele Patienten an rheumatischen Beschwerden. „Rheuma“ beschreibt dabei eine große Variation an Erkrankungen, die mit Schmerzen verbunden sind, zum Beispiel in den Knochen, Sehnen, Gelenken, aber auch das Bindegewebe kann betroffen sein.

Schon in der ayurvedischen Heilkunst wird Moringa Oleifera bei diesen Symptomen sowohl äußerlich als auch innerlich angewendet. Salben mit Moringa Extrakt (vor allem aus der Wurzel) wirken schmerzlindernd, entzündungshemmend und durchblutungsfördernd.

Vor allem die Fülle an starken Antioxidantien wirkt bei chronischen Entzündungsprozessen wie Rheuma (z.B. Arthritis) wenn Moringa eingenommen wird. Das Moringa Öl (oder Pulver aus der Wurzel) eignet sich gut als schmerzstillendes Einreibemittel oder für Umschläge an Körperteilen, die von Rheuma betroffen sind.

Anwendung von Moringa

Die Heilwirkung und somit die Möglichkeiten zur Anwendung von wurden nun erklärt. Doch folgend sollen sie noch mal zusammengefasst aufgezählt werden. Ob rohe Blätter, Samen, Pulver oder das wertvolle Öl, Moringa Oleifera kann in vielen verschiedenen Bereichen Anwendung finden. So ist mit dem wertvollen Behenöl eine äußere und eine innere Behandlung möglich. Es kann also auf den Körper aufgetragen werden, um akute Hauterkrankungen, Schürfwunden, Brandwunden oder Gelenksschmerzen zu behandeln, es kann aber auch einfach im Salatdressing verwendet werden, genauso wie das Pulver, um durch die vielen Vitalstoffe den Vitamin- und Mineralstoffhaushalt aufzufüllen. Zudem findet es Verwendung als Shampoo für die Haare, da es feuchtigkeitsspendend und pflegend wirkt. Die feuchtigkeitsspendende Wirkung ist natürlich auch gut für das Gesicht in Form von Creme oder den Körper in Form von Body Lotion.
Dies ist jedoch nur eine grobe Übersicht der Anwendungsbereiche. Mehr im Detail kann Moringa für diverse Rezepte, egal ob süß oder deftig, oder auch für diverse Cremes, Salben und Wickel verwendet werden. Die Samen des „Wunderbaumes“ können roh verzehrt oder zur Klärung von Wasser verwendet werden.

Moringa Oleifera ist bei Naturvölkern und im Ayurveda seit Jahrtausenden für seine therapeutische und Krankheiten vorbeugende Wirkung bekannt. Noch überwiegen kritische Stimmen. Doch mehr und mehr wissenschaftliche Studien befassen sich mit den überlieferten Kräften des Wunderbaumes. Vor allem in Ländern, in denen Moringa Oleifera seit langem wächst oder eingeführt und angepflanzt wurde, gehen immer mehr Forscher der Frage nach, wie verlässlich die überlieferten Erfahrungen sind.

Wissenschaftliche Studien bestätigen, dass der Wunderbaum Moringa zu Recht so genannt wird. Noch liegen nicht viele dieser Studien vor. Vor allem im klinischen Bereich steckt eine Anwendung als Medizin noch im vorsichtigen Anfangs-Stadium.
Einige Beispiele sind unter der nächsten Überschrift aufgelistet.

Wissenschaftliche Studien bestätigen, warum der Moringa Baum „Wunderbaum“ genannt wird

Als Wunderbaum Moringa oder Baum des Lebens wird der Meerrettichbaum oder Moringa Oleifera auch bezeichnet. Und diese Bezeichnung kommt nicht von ungefähr. Schon im Altertum und in der jahrtausendealten Tradition Indiens wurden die Heilkräfte des Baumes sehr geschätzt. Erst in der Neuzeit konnte das mit entsprechenden Studien belegt werden. Folgend ist eine kleine Übersicht, während die Unterseite „Studien“ genauer über die wissenschaftlichen Belege für die Heilwirkung von Moringa informiert.

- Studie der Universität Sadat City bestätigt: Moringa hilft gegen Diabetes.
Der Titel verrät schon den Inhalt der Studie. So war die Thesis „Moringa Oleifera Blattextrakt lindert alloxan-induzierten Diabetes bei Ratten..“. Blutzucker, Cholesterin und Blutfette ließen sich senken, außerdem konnte sich geschädigtes Lebergewebe regenerieren. Leberwerte und Blutfettwerte ließen sich auch in einer weiteren, in Nigeria durchgeführten Studie, verbessern.
Mehr zu diesem Thema unter „Studien“.

- Wissenschaftler haben herausgefunden, dass Moringa starke antioxidative Eigenschaften hat. Mehrere Studien konnten die starken antioxidativen Eigenschaften von Moringa bestätigen. Sie bekämpfen freie Radikale im Körper und schützen so vor oxidativem Stress.

- Die Wirkung von Moringa Oleifera zur Vorbeugung von Magengeschwüren war Gegenstand einer indischen Studie aus dem Jahr 2011. Die Resultate waren positiv und man versprach sich dadurch wirksame, pflanzliche Mittel zu entwickeln, die künftig gegen Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes eingesetzt werden können.

- 2017 testete man in China, wie Milchkühe auf die Fütterung mit Moringa-Blättern und -zweigen reagierte. Ergebnis: Die Milchproduktion ließ sich steigern, ebenso die Qualität der Milch. „Moringa als Bestandteil von Viehfutter könnte in Zukunft zu hochqualitativer und gesünderer Milch führen“, hieß es.

- Moringa Oleifera ist eine vielseitige Pflanze, die weltweit als Nahrungsmittel und als alternatives Mittel für medizinische Zwecke verwendet wird. In Bezug darauf publizierte ein Team 2014 in Malaysia einen umfassenden Bericht publizierte ein Team 2014 in Malaysia einen umfassenden Bericht über die verschiedenen gesundheitsfördernden Inhaltsstoffe von Moringa Oleifera.

Die Forscher beschrieben Moringa als eine Pflanze mit zahlreichen gesundheitlichen Vorteilen, auch aus medizinischer Sicht. Ein wichtiger Faktor für diese Beurteilung sei die große Auswahl an lebenswichtigen Inhaltsstoffen: Antioxidantien, Vitamine, Mineralstoffe und essentielle Aminosäuren. Fast alle Teile von Moringa können als Nährstoffquelle dienen.

- Neurodegenerative, also die Nervenzellen zerstörende Erkrankungen wie Parkinson oder Alzheimer, aber auch Störungen durch Sauerstoffmangel, wurden 2016 an einer Universität in Nigeria untersucht: Möglicherweise steckt in Moringa Oleifera ein Potential, solchen Nervenschäden vorzubeugen. Auch in einer thailändischen Studie fand man heraus, dass Moringa die Nervenzellen schützt und neurodegenerativen Erkrankungen (z.B. Demenz) entgegenwirkt.

- Das therapeutische Potential einer Lösung aus getrockneten Moringablättern bei der Behandlung von Krebs wurde in mehreren Studien in Korea in den Jahren 2014 und 2015 untersucht. Offenbar löst der Extrakt sehr differenziert den Zelltod von Krebszellen aus, verschont aber gesunde Zellen. Bislang beschränken sich die Studien auf Labortests und Tierversuche, doch die Ergebnisse sind vielversprechend.
Auch die Studienergebnisse einer Untersuchung in Nigeria ist vielversprechend, dort ging es um das Potenzial von Moringa als mögliches Mittel gegen Leukämie.
Bereits im Jahr 2013 testete man in Israel unmittelbar an Patienten, wie sich Moringa-Extrakt parallel zur Chemotherapie bei Krebs der Bauchspeicheldrüse auswirkte. Die Ergebnisse waren auch hier positiv.

Weitere Studien unter „Studien zu Moringa Oleifera“.

Auch für Tiere (Pferde, Hunde und Katzen) ist Moringa sinnvoll

Tierliebhaber werden Moringa auch in Betracht für die Haustiere oder das Pferd im Stall gezogen haben. In Asien wird Moringa als Beinahrung für Tiere verwendet, was auch in der westlichen Welt mehr und mehr an Zuspruch gewinnt. Vor allem in der Milchproduktion werden Bauern darauf aufmerksam, weil das Verfüttern von Moringa an Kühe deren Milchproduktion und Milchqualität steigert, das wurde durch Studien bereits bestätigt.

Die vielen und wichtigen Nährstoffe und die Unterstützung von Leber und Niere machen sich bei Tieren besonders positiv bemerkbar. Auch hilft Moringa den Stresspegel zu verringern, das kommt hyperaktiven oder ängstlichen Pferden zu Gute. Hunde, Katzen & co profitieren auch von einem besseren Immunsystem und einem schöneren Fell. Arthrose und Osteoporose kann vorgebeugt werden.

Bei Haustieren muss natürlich auch darauf geachtet werden, dass nicht ausschließlich Moringa verfüttert wird, sondern nur in angepassten Dosierungen. Es gibt Moringa in Form von Granulat oder Presslingen speziell für Tiere, hier am besten auf die Dosierungsempfehlung achten. Dem Futter des Tieres kann aber auch normales Moringa Blattpulver beigemischt werden, denn viel braucht man hier ohnehin nicht. Empfohlen wird meistens 1 g pro 10 Kg Körpergewicht des Haustieres. Mit 3-4 g Tagesration bei Hunden, 1-2 g bei Katzen und bis zu 30 g beim Pferd kann man aber nichts falsch machen. Eines muss man aber beachten, wie beim Menschen auch, sollte die Dosis auch hier nur langsam über mehrere Tage gesteigert werden. Bisher liegen keine Erfahrungen zu Nebenwirkungen vor. Trotzdem sollten weder bei größeren Tieren wie Pferden oder Hunden noch bei den „Leichtgewichten“ wie Katze oder Kaninchen die empfohlenen Mengen überschritten werden.

Sollten Pferde sehr stark angestrengt werden, können sie auch eine höhere Dosierung vertragen, denn sie verlieren über den Schweiß sehr viel Kalium. Da Kalium zu einer hohen Konzentration in Moringa vorhanden ist kann der Haushalt dadurch nach der Anstrengung wieder aufgefüllt werden. Bei Pferden, die nicht kürzlich angestrengt worden sind, muss Moringa in geringeren Mengen (20-30 g) verfüttert werden, denn ein Kaliumüberschuss würde dem Pferd auch nicht guttun.

Auch Aquarianer kennen und schätzen Moringa: Die Samen helfen bei der Wasser-Reinigung und ihre Reste werden von den Wasserbewohnern gerne gefressen.

Wie schmeckt Moringa eigentlich?

Von den Tieren zurück zu den Menschen. Wie schmeckt Moringa denn eigentlich? Die Bezeichnung Meerrettichbaum bringt da Licht ins Dunkel. Schließlich wurde der Baum von den Briten in der Kolonialzeit in Indien entdeckt und heißt seitdem „Horseradish Tree“. Das Pulver und die Blätter erinnern also in der Tat an Meerrettich oder intensiven Kohl-Geschmack.
Tee aus den getrockneten Blüten lässt sich geschmacklich als unaufdringlich und eher süß bezeichnen, Tee aus Blättern erinnert wieder mehr an Gemüse mit scharfer Note (aufgrund der enthaltenen Senfölglycosiden), lässt sich aber gut mit Grüntee oder Fruchtsäften und Smoothies kombinieren.
Das Moringa-Öl hat einen angenehm neutralen, allenfalls an Nüsse erinnernden Geschmack.

Moringa mit leckeren Rezepten in die tägliche Ernährung zu integrieren

Die Einzigartigkeit der Pflanze liegt auch in ihrer Vielseitigkeit. So dämmt der scharfe Geschmack die Variation als Zutat nicht ein. Wer die gesunde Wirkung nämlich nicht über Kapseln erfahren will, sondern die Pflanze auch als Gewürz nutzt stellt schnell fest, dass eine große Anzahl an Rezepten mit Moringa angenehm zu verfeinern sind. Dabei kann Moringa Pulver in Dressing, Gemüsesuppen, Soßen oder Pesto genutzt werden, aber auch in Keksen (oder anderem Gebäck) oder natürlich einem gesunden Smoothie. Viele leckere Rezepte finden sich auf der Unterseite „Rezepte mit Moringa“.

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Hat Moringa Nebenwirkungen?

Ernsthafte Nebenwirkungen hat Moringa nicht. Jedoch muss darauf geachtet werden, dass eine Ernährungsumstellung mit Moringa nicht von heute auf morgen geht. Die Einnahme als Rohkost, Kapseln oder Pulver kann aufgrund der Senfölglycoside oder anderen Bitterstoffen zu Durchfall oder Blähungen führen, wenn man diese nicht gewöhnt ist. Entsprechend sollte sich über mehrere Tage/Wochen langsam an die Stoffe von Moringa Oleifera gewöhnt werden, um unangenehmen Nebenwirkungen zu vermeiden.

Frische Blätter werden dort, wo der Wunderbaum Moringa wächst, häufig als Gemüse und Tierfutter verwendet. Diese ergänzen die Ernährung auf wertvolle Weise. Wenn man sie aber nicht gewöhnt ist, könnten sie wie gesagt Durchfall auslösen. Gleiches gilt, wenn getrocknete Blätter nicht hygienisch verarbeitet oder mit minderwertigen Substanzen „gestreckt“ werden. Manche Nebenwirkungen gehen auf solche Verunreinigungen zurück und nicht auf die Moringa-Blätter.
Bio Blattpulver in Rohkost-Qualität, richtig dosiert, birgt dagegen keine Risiken. Wie Moringa Pulver aussehen, schmecken, riechen soll, etc ist hier nachzulesen: „Bio Moringa Pulver kaufen – Was gilt es zu beachten?“.

In der traditionellen indischen Medizin werden häufig Wurzel- und Rindenextrakte verwendet. Die Wurzeln müssen aber dringend geschält werden, da deren Rinde wiederum Alkaloide, also Gifte enthält. Bei einigen Naturvölkern werden die Wurzeln gezielt eingesetzt, um Wehen auszulösen.
Nur wenige Anbieter haben Konzentratkapseln aus Extrakten von Blatt, Rinde und Wurzel im Sortiment. Zumindest Schwangere und stillende Mütter sollten darauf lieber verzichten und eher die Vorzüge von reinem Bio-Blattpulver für sich nutzen.

Das Blattpulver, die getrockneten Blätter und Samen dagegen sind wertvolle Nahrungs- und auch Nahrungsergänzungsmittel. Wer beim Kaufen auf Bio-Qualität achtet, kann sicher sein, dass nicht mit minderwertigen Produkten „gestreckt“ wurde und dass keine Schadstoffe wie Pestizid-Rückstände enthalten sind.

Von diesen Erfahrungen berichten Verbraucher

Viele, die über längere Zeit Moringa Tee, Kapseln oder Pulver eingenommen haben, machen gute Erfahrungen. Sie berichten vom Abklingen diverser Beschwerden, von mehr Energie und Wohlbefinden. Selbst Patienten mit schwerwiegenden Erkrankungen können profitieren und verzeichnen häufig eine Besserung ihres Zustandes, wenn medizinische Therapien mit Moringa-Produkten ergänzt werden.

Zu einigen Anwendungen wurden bereits Tausende von Erfahrungen im Internet geteilt und die Aussagekraft ist dadurch sehr hoch. Es lässt sich sagen, dass etwa 80 Prozent der Erfahrungen im Internet positive Ergebnisse beschreiben. Die restlichen 20 Prozent sind dabei keineswegs negativ, sie beschreiben schlicht weg keine bemerkbare Wirkung. Erfahrungen über Nebenwirkungen wie Durchfall sind auf schlechte Produkte oder falschen Umgang mit Moringa zurückzuführen (siehe oben: „Moringa und Durchfall“).

Moringa ist und bleibt aber ein machtvolles Nahrungsergänzungsmittel, das obendrein vielfältig verwendbar ist.

Welche Darreichungsformen von Moringa gibt es und welche machen am meisten Sinn?

Produkte des Moringa Oleifera Baumes sind in unseren Breiten nur in aufbereiteter Form erhältlich. Frische Blätter oder Blüten sind (noch) nicht im Handel zu finden. Hierfür bietet sich aber die Anpflanzung im Kübel für zu Hause. Dazu benötigt man lediglich ein paar Moringa Samen, diese gibt es im Online Handel zu kaufen. Wie die Anzucht zu Hause richtig funktioniert, ist hier nachzulesen: „Moringa als Pflanze – Anzucht und Pflege zu Hause“.

Vielseitig verwendbar und zu vernünftigem Preis im Online-Handel zu kaufen ist das Pulver aus getrockneten Blättern. Es lässt sich teelöffelweise als Nahrungsergänzung, in der Küche als Gewürz und Zutat für alle möglichen Gerichte, zum Backen, für die Zubereitung von grünen Smoothies und anderen Wellness-Getränken und sogar als Bestandteil von Kosmetika nutzen. Das Pulver ist auch am verträglichsten für den Magen. Dies liegt nicht an der Zusammensetzung, die bei Blattpulver entsprechend aus 100 Prozent Bio Moringa Blättern besteht, sondern in der Möglichkeit das Pulver genau zu dosieren und dadurch den Magen gut dran gewöhnen zu können (ggf. über mehrere Tage/Wochen bei schrittweiser Erhöhung der Dosierung).

Weniger bekannt, aber hochwertig und gesund ist das kalt gepresste Öl aus den Samen des Moringa Oleifera. Es zeichnet sich zusätzlich aus durch den hohen Anteil an ungesättigten Fettsäuren.
Dank seinem hohen Rauchpunkt eignet es sich zum Kochen, Backen oder Braten ebenso wie für die Zubereitung von Salaten. Mittlerweile ist es auch ein beliebter Bestandteil von Kosmetika: Es riecht neutral, verbindet sich angenehm mit anderen Düften, desodoriert und desinfiziert auf natürliche Weise. Es zieht schnell ein und eignet sich vorzüglich für die Pflege empfindlicher oder unreiner Haut. Bei Neurodermitis und Ekzemen verbessert es den Feuchtigkeits-Haushalt der Haut.

Wertvoller und gesunder Moringa-Tee lässt sich aus getrockneten Blättern oder getrockneten Moringa-Blüten zubereiten.

Wer rein auf die Wirkung als Nahrungsergänzung setzen möchte oder den Geschmack nicht mag, kann auf Kapseln, Presslinge oder Tabletten zurückgreifen.

Die Unterseite „Bio Moringa kaufen“ informiert über die verschiedensten Darreichungsformen und gibt einen Preisvergleich an.

Fazit: Dank seiner Nährstoffdichte und Wirkung ist Moringa Gesundheit pur

Moringa Oleifera steckt voller gesunder Nährstoffe, die gegen eine Vielzahl von Beschwerden helfen können. Der Baum des Lebens ist nicht umsonst mit diesem aussagekräftigen Namen geehrt worden. Moringa Oleifera ist Gesundheit pur, eine natürliche Medizin! Unzählige Erfahrungen und Studien bestätigen das.

Hintergrundwissen über den Moringa Oleifera Baum, auch Wunderbaum genannt

Nach seinem Ursprung im Himalaya-Gebiet in Indien ist der Baum heute in den kompletten Tropen und Subtropen zu finden. Genutzt werden seine nährenden und heilenden Kräfte bereits seit fünftausend Jahren – zumindest reichen Überlieferungen und Erfahrungen aus der Heilkunde in etwa so weit zurück.
Schon in der Antike wurde an den Küsten entlang lebhafter Handel getrieben. So gelangte der Moringa-Baum in den arabischen Raum, ans Mittelmeer und schließlich bis nach Afrika landwärts. Die Römer nutzten die Produkte des Baumes als Schönheitsmittel.

In der Kolonialzeit betrieben die Briten in Indien die gezielte Anpflanzung des „Meerrettich-Baums“ und nutzten die Wurzeln vor allem als Meerretich-Ersatz und die Blätter und Samen als Gemüse oder als Würze.

Die Bäume wachsen ungeheuer schnell wenn ihnen Klima und Boden zusagen. Das schnelle Wachstum, die hohe Produktivität und die Vielseitigkeit des Wunderbaumes Moringa hat inzwischen in vielen Ländern mit Klima-Problematik eine gewaltige Bedeutung gewonnen.
In kargen, trockenen Gebieten drohen oft Mangelernährung und Hunger. Die Haus- und Nutztiere wie Rinder, Schafe, Ziegen, Pferde, Esel leiden ebenso darunter wie die Menschen und bewegen sich stets am Überlebens-Limit. Durch Überweidung und Trockenheit ist der Boden ausgelaugt, Viehfutter und Nahrungspflanzen werden immer schwieriger anzubauen. Hier bietet der Moringa Baum eine neue Chance. Er sichert das Überleben (denn er gedeiht wunderbar auch in sehr trockenen Gebieten) und zugleich erobert er den Boden zurück. Mehr hierzu unter „Moringa Oleifera – der Wunderbaum“.

Die Samen dienen der Reinigung von verschmutztem Wasser, und die therapeutischen Eigenschaften bringen oft kostengünstig Hilfe, wenn keine anderen Mittel zur Verfügung stehen.

Neben den Bezeichnungen „Wunderbaum“ oder „Lebensbaum“ haben sich beispielsweise im Senegal noch andere ebenso bedeutungs- wie humorvolle Namen eingebürgert: „Dr. Moringa“ beispielsweise oder „Nebedaye“, abgeleitet von „never die“ – „stirbt niemals“, im Englischen. Dies spielt auf die Tatsache an, dass Moringa, der Wunderbaum beinahe keine Ansprüche an den Boden stellen, so lange sie nur ein Minimum an Wasser, dazu Sonne und Frostfreiheit genießen. Selbst unter ungünstigsten Bedingungen wird der Moringa Baum für eine Weile sein Wachstum etwas einschränken, aber noch lange nicht eingehen.

Vor allem Bio Moringa-Blattpulver lässt sich mühelos und mit nahrungsergänzender Wirkung in fast jede Mahlzeit mischen. Damit lässt sich die sehr einseitige Nahrung effektiv ergänzen.
Stillende Mütter, die nicht genug Milch für die Babys haben, oder von Unterernährung bedrohte Kleinkinder können mit kleinen Dosen Moringa-Pulver täglich mit Erfolg unterstützt werden.

Mit dem Superfood-Trend in den westlichen Ländern bietet sich für die Bewohner der heißen, trockenen Gegenden der Erde noch eine weitere Chance: Der Export von Moringa-Blättern und anderen Produkten aus den verwertbaren Teilen des Baumes. In China, Indien, auf den Philippinen und in Südamerika existieren inzwischen regelrechte Moringa-Plantagen, die nur Export-Zwecken dienen. Auch im Mittelmeerraum und auf den Kanaren gibt es sie mittlerweile.

Natürlich wird auch mit dem zunehmenden Export und der steigenden Nachfrage in anderen Ländern versucht, möglichst schnell möglichst viel zu produzieren und zu verkaufen. Pflanzenschutz- und Düngemittel sind unnötig und mindern sogar den Nährstoffgehalt, hinterlassen aber giftige Substanzen in der Pflanze. Umso wichtiger ist es für Konsumenten, auf nachhaltige Produktion aus zertifizierten Bio-Betrieben zu achten.

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