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Moringa Oleifera Baum (Pflanze)

Moringa Oleifera wird allgemein als „Wunderbaum“ oder „Baum des Lebens“ bezeichnet. Der Moringa Oleifera Baum ist in Deutschland auch unter den Namen Meerrettichbaum oder Behennusbaum bekannt. Meerrettichbaum ist die gängigste Bezeichnung. Dies ist in dem Geruch der Wurzeln zu begründen, die durch die Senfölglykoside stark an Meerrettich erinnern. Der „Horseradish Tree“ war in der Kolonialzeit der Engländer in Indien entsprechend Meerrettichersatz Nummer eins. Behennuss leitet sich davon ab, dass früher mit dem durch die Samen gewonnene Behenöl, ein hochstabiles Schmieröl, häufig Uhrenbauer arbeiteten. Für die hohe Haltbarkeit sorgte dabei die enthaltene Behensäure. Doch irgendwann wurde das begehrte Behenöl durch billiges Oliven- oder Palmenöl ersetzt.

Tatsächlich ist der Moringa-Baum der einzige Gattungs-Vertreter der Familie der Moringaceae, der Behenussgewächse. Insgesamt dreizehn Unterarten führen den „Familien-Namen“ Moringa. Darunter sind Sträucher, Büsche und Bäume, die in Madagaskar, Afrika, Arabien und Asien heimisch sind.

Der in Nordwestindien in der Himalaya-Region beheimatete Baum hat seinen botanischen Namen aus der tamilischen Sprache entlehnt, Murungai, für Trommelstock.

So sieht Moringa Oleifera aus

Der Moringa-Oleifera-Baum ist verblüffend schnellwüchsig – innerhalb eines Jahres kann er bereits bis zu acht Meter hoch werden. Aus einer rüben- oder rettichförmigen Wurzel (siehe weiter unten) sprießt ein kurzer, dicker Stamm von bis zu 40 Zentimetern Durchmesser. Je nach Wachstumsbedingungen kann der Stamm auch stärker werden und sich flaschenartig ausformen. Die graue Farbe und die Glätte der Rinde, dazu die Tendenz, sich üppig zu verbreitern, erinnern entfernt an das Aussehen eines Affenbrotbaumes.

Aus dem Stamm sprießen zahlreiche dünne Äste. Ganze Blattspiralen sitzen an den Spitzen dieser Zweige. Die einzelnen, ovalen Blätter selbst messen nur etwa zwei Zentimeter. In Farbe und Anordnung erinnern sie entfernt an Akazienblätter. Die Blüten erinnern an eine Art Orchidee.

Sind die Früchte ausgereift, gleichen sie langen gerippten Bohnen, die 25 oder sogar bis zu 90 Zentimeter lang werden können (siehe weiter unten). Wegen ihrer Form erhielt der Moringa-Baum auch den englischen Namen drumstick tree, Trommelstock-Baum. Im diesen Fruchtkapseln sitzen in Reihen die einzelnen Samen, die etwa 1,5 cm groß sind.

Bemerkenswert am Moringa-Baum ist, dass praktisch alle Teile essbar oder anderweitig nutzbar sind – von Samen und Sprosse bis zur Rinde. Vielseitig, schnellwüchsig und zu 100% nutzbringend, ist der Name „Wunderbaum“ oder „Lebensbaum“ vollkommen gerechtfertigt.

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Ursprung des Moringa Baums

Die Herkunft des Baumes war ursprünglich die Himalaya-Region in Nordwestindien. Heute ist die Moringa Pflanze als Wildwuchs im kompletten tropischen und subtropischen Gebiet auffindbar. Vor allem in Afrika, Arabien, Südostasien und den karibischen Inseln tritt der Moringa Oleifera Baum immer häufiger auf. Wirklich kultiviert und angebaut wird er jedoch nur in Indien. Dort ist der Anbau dank perfekter Klimabedingungen sehr einfach. Doch auch in Afrika, besonders im Osten, lässt sich ein Anbau mehr und mehr beobachten. In Honduras wird seit 2012 ein Anbau der Pflanzen durch die Regierung unterstützt. Als schnellwachsende „Pionierpflanze“ kann er überall dort angepflanzt werden, wo ursprünglicher Wald verloren gegangen ist und aus ökologischen Gründen ersetzt werden muss. Geschätzt ist er als Lieferant von Nahrung für Mensch und Tier besonders in von Hunger und Dürre bedrohten Regionen.

Unter diesen Bedingungen wächst der Moringa-Baum

Die Widerstandskraft des Moringa Oleifera-Baumes gegen Hitze und Dürre ist eine seiner wichtigsten Eigenschaften. In seiner ursprünglichen Heimat am Fuß des Himalayas gedeiht er in Höhen von bis zu 1500 Meter über dem Meeresspiegel. Hier fallen weitaus mehr Niederschläge als in den Halbwüsten vieler afrikanischer Staaten. In trockenen Zonen wächst der Moringa-Baum allerdings wesentlich schneller. Das Gefährlichste für die rettigartigen Wurzeln ist nämlich Staunässe. Deshalb bevorzugt der Baum leichte Sandböden, in denen Wasser schnell hindurch sickert. Doch auch mit härteren Lehmböden kommt der Baum zurecht und hält sogar leichten Frösten stand. Der Moringa Baum wird in ostafrikanischer-englischer Tradition auch als „newer deat“ bezeichnet. Zu verstehen als „Never dead“ (Niemals tot) beschreibt es gut die Lebensdauer und die Ansprüche des Baumes, der mit sehr trockenen und heißen Bedingungen zurechtkommt. In heißen, trockenen Gebieten ist er nahezu unverwüstlich. Durch den hohen Natriumgehalt und die damit verbundenen hygroskopischen Eigenschaften ist die Pflanze optimal für Plätze geeignet, die ganztägig in der prallen Sonne sind.

Nützlich ist auch seine Eigenschaft, sich planmäßig anbauen zu lassen und extrem schnell zu wachsen. Überall dort, wo Moringa Oleifera ursprünglich vorkommt oder optimale Bedingungen zum Gedeihen vorfindet, ist üppiger Wildwuchs die Regel.

Nutzung des Baumes

Die Nutzung des Baumes ist nicht nur sehr vielseitig, sondern greift auch weit in die Geschichte der Menschheit zurück. Moringa Oleifera wurde schon vor ca. 5.000 Jahren in der ayurvedischen Heilkunst Indiens eingesetzt und soll laut Schriftstücken über 300 Krankheiten heilen können. Im alten Ägypten wurde der „Baum des Lebens“ ähnlich geschätzt, auch dank seiner wasserreinigenden Eigenschaft. Die Samen der Pflanze wurden zu Pulver gerieben und in geschöpftes Flusswasser geworfen. Schwebstoffe und Bakterien werden gebunden und sinken zu Boden. Dadurch blieb klares, sauberes Wasser darüber, welches einfach abgeschöpft werden konnte. Die Bezeichnung als Baum des Lebens kommt daher nicht von ungefähr.

Der Moringa Oleifera Baum ist längst nicht mehr nur auf das nordwestliche Indien beschränkt. Für ein systematisches Anpflanzen gibt es viele gute Gründe. Mittlerweile erfüllt Moringa in trockenen und halbtrockenen Regionen der Erde wichtige Aufgaben. Er „sammelt“ Feuchtigkeit und gedeiht auch in wasserarmen, heißen Zonen. Damit eignet er sich zur Wiederbepflanzung früher abgeholzter Flächen. Das verbessert nicht nur das Mikroklima.

Moringa liefert Blätter, Blüten, Samenschoten, Samen, Rinde und Rindenharz, die allesamt essbar sind, als wichtige Nahrungsergänzung oder Gewürz dienen. Das Vorkommen bestimmter Vitalstoffe in Kombination ist einzigartig. Obendrein gedeiht der Moringa-Baum dort, wo andere Pflanzen nicht mehr Fuß fassen können. In vielen Hunger- und Dürregebieten ist er auch aus diesem Grund ein echter, lebensrettender Wunderbaum.

Wie die einzelnen Bestandteile des Baums genau genutzt wurden und zu was die Inhaltsstoffe fähig sind wird folgend im Detail erklärt.

Blätter

Die Blätter des Moringa-Baumes werden in Indien oder Afrika gerne als Gemüse gegessen. In den Blättern steckt die Power des Baumes. Auf jedem asiatischen Markt rund um Indien werden sowohl die Blätter, als auch die Früchte und Wurzeln zum Kauf angeboten. Sie wird dort als die nährstoffreichste Pflanze der Welt angeboten, was nicht ganz übertrieben ist. Vor allem Aminosäuren sind in erstaunlicher Konzentration feststellbar. 18 von 20 Aminosäuren konnten in den Blättern nachgewiesen werden. Zusätzlich ist auch eine große Anzahl an Antioxidantien auffindbar, was die heilende Wirkung nochmals bestärkt.
Dadurch ist auch der Saft der Blätter sehr wertvoll und wird in ganz Asien regelmäßig als Zusatzgetränk eingenommen. Zur Vorsorge und Bekämpfung von Mangelernährung ist er ein essentieller Bestandteil der Diätetik. Hierzulande werden die Blätter meistens in Pulverform angeboten. Damit lassen sich zum Beispiel Smoothies und Shakes zubereiten oder Currys anreichern. Weitere Anwendungsmöglichkeiten zum Pulver und Rezepte sind in der Rubrik „Moringa Rezepte“ zu finden. Aus den getrockneten Blättern lässt sich auch Tee zubereiten.

Eine positive Wirkung der Blätter zeigt sich nicht nur beim Menschen. Gibt man Kühen statt Heu Blätter des Moringa Baumes zu fressen, steigert sich die Milchproduktion um teilweise bis zu 43 Prozent.

Samen

Auch die Samen sind wahre Schätze des Baumes. Aus ihnen wird eines der besten und stabilsten Pflanzenöle gepresst, das es auf der Welt gibt – das Moringa- oder Behenöl. Die Zusammensetzung der Inhaltsstoffe ist so optimal, dass das Öl nie ranzig wird. Früher wurde es zur Herstellung von Salben genutzt und zugleich in der Uhrenindustrie als Schmieröl verwendet. Zudem können die Samen zur Aufbereitung von Trinkwasser genutzt werden. Schält man sie und verarbeitet sie zu Pulver, können sie ein Fass Flusswasser mit nur 200 bis 300 Milligramm von Bakterien und anderen Schadstoffen befreien.
Das Pulver hat viele Inhaltsstoffe, die gesundheitsfördernd sind, es kann also auch als Nahrung aufgenommen werden. Die Wirkungen und Inhaltsstoffe sind unter der Rubrik "Die Inhaltsstoffe von Moringa" genauer erklärt.

Das Öl lässt sich ebenso als Nahrungsmittel wie auch als Kosmetikum verwenden, als Lampenöl oder sogar als Biodiesel.

Wurzeln

Anfangs dienten die knollenartigen Wurzeln den Engländern als Meerrettichersatz in der Koloniezeit in Indien. Sie sind also essbar, sobald sie von ihrer leicht giftigen (alkaloid-haltigen) Rinde befreit wurden. Doch darüber hinaus entdeckten schon die Römer und die Ägypter die therapeutische Wirkung der Wurzel des Moringa Baumes. Sie wurde gegen Rheuma und Gelenkschmerzen, sowie gegen Krankheiten des Herz-Kreislaufsystems eingesetzt. Auch heute wird die Wurzel in vielen Medikamenten als natürliches Heilmittel genutzt. Weiters werden aus der Wurzel Parfums, natürliche Pestizide, Düngungsmittel, Tierfutter und auch Reinigungsmittel hergestellt.

Früchte

Die Früchte des Baumes sind, wie kann es anders sein, ebenfalls sehr reich an Inhaltsstoffen, in Ihnen befinden sich nämlich die Samen. Doch im Gegensatz zu vielen anderen Pflanzen ist die Frucht des Moringa Oleifera Baumes nur ein Teil eines großen Ganzen. Der Baum verdankt den Namen „Trommelstockbaum“ den Früchten. Diese können zwischen 25 und 90 Zentimeter lang werden und erinnern durch ihre längliche Form an einen Schlagzeugstock („Drumstick Tree“). Sie ähneln Bohnen, sind als Gemüse für den direkten Verzehr geeignet und haben einen spargelähnlichen Geschmack. In Indien werden sie gerne kleingeschnitten und für die bekannte Linsensuppe „Sambar“ verwendet. Ansonsten sind sie Spender der wertvollen Samen. Die Hülle, also die Bohne selbst, weist weniger Nährstoffe auf, als die zuvor genannten Teile des Baumes.

Moringa als Pflanze – Anzucht und Pflege zu Hause

Wie bereits beschrieben ist der Moringa Oleifera Baum ein eher pflegeleichter Baum. Nichtsdestotrotz gibt es natürlich gewisse Dinge, die bei der Anzucht beachtet werden müssen. Als Topfpflanze macht er sich sowohl in der Wohnung, als auch auf dem Balkon ohne Probleme. Selbstverständlich kann er auch in den Garten gesetzt werden, hier ist jedoch das Problem, dass er dem kalten Winter in Deutschland nicht standhalten kann. Entsprechend müsste er im Herbst ausgegraben und umgetopft werden, was den knollenartigen Wurzeln sehr schaden kann. Deshalb ist eine Anzucht im Topf sehr empfehlenswert. Auch sollten die Wurzeln niemals zu lang im Wasser stehen. Daher ist es wichtig, eine Moringa-Pflanze ausreichend, aber nicht übermäßig zu gießen.

Da der Baum schnell wächst, können mit ein paar einfachen Tipps und Tricks schon nach kurzer Zeit die eigenen Blätter geerntet werden. Selbst kaufen muss man den Baum oder die Pflanze eigentlich nicht, denn eine Moringa-Pflanze selbst aus Samen zu züchten, geht recht schnell und einfach. Hier eine kleine Anleitung zur Anzucht der Jungpflanze:

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Da die Samen des Baumes keine Vegetationsruhe haben, ist das Züchten ganzjährig möglich. Die Samen dazu 24 bis 48 Stunden in Wasser legen und anschließend am besten einen Anzuchttopf aus Torf mit Erde (Blumenerde ist in jedem Fall zu vermeiden!) oder entsprechendem Substrat befüllen. Einige Garten-Experten raten zu speziellen Anzucht-Substraten oder Kokosfaser. Gut belüftete, sandige Erde für Gemüsekulturen sollte ähnlich gute Ergebnisse bringen. Ein Durchmesser des Topfes von sechs bis acht Zentimetern eignet sich am besten.

Die Samen sind Lichtkeimer. Entsprechend ca. einen Zentimeter in die Erde drücken (mit der Spitze voraus) und an einen hellen, warmen Ort, zum Beispiel das Fensterbrett stellen. Im Winter eignet sich ein Platz an der Heizung, es sollten mindestens 20 Grad sein.

Bis eine erste kleine Pflanze keimt kann es bis zu 14 Tagen oder länger dauern. Die kräftigsten Jungpflanzen können dann ungefähr eineinhalb bis zwei Monate nach der Anzucht einzeln in Töpfe (nicht zu große) gesetzt werden. Wichtig ist hierbei, sie richtig zu pflanzen: Beim Umtopfen darf der Wurzelballen nicht beschädigt werden und die Keimblätter sollten etwa zwei Zentimeter über der Erde stehen. Das ist meistens dann gegeben wenn man die Pflanze etwa 20 cm tief setzt. Erfahrungen zeigen, dass Moringa die Missachtung solcher Details übel nimmt. Im Garten sind von einer Pflanze zur anderen Abstände von etwa zwei Metern einzuhalten.

Für die Pflanzung im Topf hat sich Kakteenerde als sehr geeignet erwiesen. Kakteenerde hat eine spezielle Mischung aus Humus, Torf und Quarzsand, die die Wasserführung und die Durchlüftung der Wurzeln verbessert. Sie ist also ideal für den Moringa Oleifera, der auf keinen Fall Staunässe verträgt und gerne „trockene Füße“ hat.

Ist die Pflanze zu einem Bäumchen gereift, gilt es zwei Regeln zusätzlich zu dem Vermeiden von Staunässe zu befolgen. Sobald der Baum ca. 60 Zentimeter gewachsen ist, sollte er um zehn Zentimeter gekürzt werden. Er entwickelt dann schnell die erwünschten Seitentriebe, die bei 20 Zentimetern Länge ebenfalls um zehn gekürzt werden sollten. Dies muss an den Ästen gegebenenfalls noch weitere zwei Mal wiederholt werden und anschließend hat der Baum die optimale Anzahl an Seitentrieben und kann frei wachsen.

Gießen Sie wie gesagt die Moringa Oleifera Pflanze nur wenn Sie sicher sind, dass kein Wasser in der Erde gespeichert ist. Ansonsten muss auf einen hellen Platz geachtet werden und der Wachstum ist optimal. Auch unter den Bedingungen in heimischen Wohnzimmern entwickelt der Baum die Inhaltsstoffe, die ihn so besonders machen. Bei entsprechender Pflege ohne Dünger (der Baum wächst auch ohne Dünger sehr schnell) ist er zu 100 Prozent Bio und ist durchgehender Lieferant der wertvollen Blätter.

Kann man den Moringa Baum als Pflanze kaufen?

Nicht immer gelingt es auf Anhieb, gute Ergebnisse beim Eigen-Anbau eines Moringa-Bäumchens zu erzielen. Pflege nach Anleitung bringt meist den gewünschten Erfolg. Sind die Pflänzchen mehrere Zentimeter hoch, kommt eine kritische Phase, die etwas „grünen Daumen“ erfordert. Erfahrungen haben nämlich geziegt, dass in unseren Breiten die Setzlinge irgendwann einen Wachstums-Stop einlegen. Mit dem Kauf einer „fertigen“ Pflanze wird diese kritische Phase umgangen. Wer sich also nicht zutraut die Samen richtig pflanzen zu können, der kann bereits halbwüchsige Moringa Oleifera-Bäumchen beim Gärtner oder im Online-Pflanzenhandel kaufen. Ein eigenes Anpflanzen ist dadurch hinfällig.

Für die Pflege der Pflanzen gelten die gleichen Regeln wie für die selbst gezogenen Keimlinge: Wichtig ist der Schutz vor Staunässe und vor Frösten. Umtopfen ist angezeigt, wenn sich das Wurzelwerk im Topf vollkommen ausgebreitet hat. Die Wurzeln müssen stets sehr sorgfältig behandelt werden. Leider kommt es öfter vor, dass beim Kauf „fertiger“ Pflanzen die Wurzeln bereits beschädigt sind und der Moringa Baum kurz nach dem Kauf abstirbt. Außerdem verliert er durch beschädigte Wurzeln viele seiner Heilwirkungen. In Baumärkten ist es meist schwer einen wirklich gesunden Baum zu finden, wenn es die Art überhaupt gibt. Da man dort die Wurzeln natürlich nicht vor dem Kauf begutachten kann, sollten wenigstens eie Zweige sichtlich nach der obigen Anleitung geschnitten sein.

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