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Xylit vs. Zucker: Ein Vergleich mit Gegenüberstellung von Birkenzucker

Verzeichnis - Xylit

Der übergroße Zuckerkonsum in der Gesellschaft steht immer wieder im Kreuzfeuer der Kritik bei Ernährungsexperten, weshalb zunehmend Alternativen wie Birkenzucker gefragt sind. Dabei geht es nicht nur um bewusst zugeführten Zucker, sondern auch um versteckten Zucker in industriell erzeugten Produkten. Auf der Verpackung wird auch oft Maltose, Fruktose oder Glukose aufgeführt, was letztlich aber nichts anders bedeutet als eben Zucker. Der pro Kopf-Verbrauch von Zucker in Deutschland liegt bei 36 kg im Jahr, wobei 75 % dieser Menge versteckt über die Nahrung aufgenommen werden, vor allem bei Fertiggerichten.

Sogar im angeblich so gesunden Müsli stecken Unmengen an Zucker. Dass Industriezucker ursächlich ist für Übergewicht und Karies, ist hinlänglich bekannt.

Weniger bei der breiten Masse bekannt ist hingegen, welche Alternativen sich inzwischen zugelassen am Markt befinden, wie zum Beispiel Birkenzucker, Erythrit oder auch Stevia. Xylit, auch als Birkenzucker bekannt, hat sich aber als Zuckeraustauschstoff mit unserer Meinung nach den meisten Vorteilen bewiesen.

Vorteile von Xylit auf einen Blick:

Nachteile von Xylit auf einen Blick:

Vorteile von Saccharose:

Nachteile von Saccharose:

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Xylit-Zucker: Kalorien und Kohlenhydrate in Gegenüberstellung

Saccharose:

Xylit:

Birkenzucker – Der Sieger auf ganzer Linie

Aufgrund dieser Gegenüberstellung ergibt sich ein ziemlich eindeutiger Sieger, nämlich Xylit. Einzig der hohe Preis ist vielleicht noch ein Punkt, der manchen Konsumenten schlucken lässt. Man sollte sich jedoch bewusst sein, dass man auf Dauer von Xylit wesentlich weniger brauchen wird, als von Saccharose, da das Verlangen nach Süßem hier wie bei Zucker gestillt wird und nicht ständiger Hunger auf noch mehr davon entfacht wird.

Da bislang bis auf die oben erwähnte mögliche abführende Wirkung keine negativen Auswirkungen auf den menschlichen Körper bekannt sind, bei Saccharose hingegen sehr wohl, spricht wohl einiges dafür, Xylit in den Speisenplan und in die Zahnpflege miteinzubeziehen, und möglicherweise sogar komplett gegen den Haushaltszucker auszutauschen. Weiteres zum Thema Zähne putzen mit Xylit finden Sie auf unseren Seiten.

Was gibt es bei Xylit Zucker zu beachten?

Bei Xylit gilt es, die Herstellung zu beachten. Billiges Xylit, das aus Mais gewonnen und in China produziert wird, ist weniger empfehlenswert. Bei der Firma Xucker auf Amazon oder in Reformhäusern kann man hingegen bedenkenlos Xylit kaufen – es stammt meistens aus Finnland und wird dort aus dem Holzzucker von Buchen oder Birken gewonnen.

Wichtig ist es außerdem, den Körper langsam an Xylit zu gewöhnen. Im Gegensatz zu Sorbit tritt ein Gewöhnungseffekt bereits nach wenigen Tagen ein, aber wenn der Körper plötzlich mit großen Mengen an Sorbit konfrontiert wird, kommt es zu Blähungen und Durchfall. Das sollte man auch beim Backen, wo größeren Mengen verwendet werden, und dem anschließenden Kuchenverzehr beachten.

Ist Süßes mit Birkenzucker automatisch „gesund“?

Karies-Bakterien verklumpen nur im sauren Milieu (pH 4 – 5). Laut Amtsblatt der europäischen Union kann der pH-Wert des Zahnbelags während des Verzehrs und bis 30 Minuten nach dem Verzehr durch Xylit nicht unter 5,7 absenken. Aber in der normalen Ernährung sind nach wie vor isolierte Kohlenhydrate enthalten wie Mehl, oder verschiedenste Lebensmittelzusatzstoffe.

Das langfristige Ziel, um die Gesundheit zu erhalten, sollte nicht sein, Zucker gegen einen anderen Süßstoff auszutauschen, sondern den Konsum an Süßem generell zu reduzieren, und nicht jedem Verlangen sofort nachzugeben. Auch „natürlich“ bedeutet nicht ausnahmslos „gesund“.

Xylit kann einem auch gut dabei helfen während einer Low Carb Diät zum Beispiel zu unterstützen. Oftmals überkommt einem am späteren Vormittag oder abends vor dem Fernseher eine schier unbezähmbare Lust nach Süßigkeiten. In dieser Situation hilft es, einen halben Teelöffel Xylit in den Mund zu nehmen und hin- und her zu bewegen. Durch den Xylitgeschmack wird die Lust auf Süßes gestillt, ohne einen Kalorienberg verzehrt zu haben.

Xylit bei Unverträglichkeiten

Bei Histamin- und Laktoseintoleranz berichtet die Mehrheit der Konsumenten über keine Probleme beim Konsum mit Xylit, vor allem nicht bei Zahnpasta oder Kaugummi. Vorsicht ist hingegeben geboten bei Fructoseintoleranz, nimmt man nämlich Zuckeralkohole zu sich und konsumiert gleichzeitig Fructose, könnte es zu Störungen im Magen-Darm-Trakt kommen. Keine Probleme würden erst bei einem Abstand von 48 h zwischen dem Konsum von Xylit und Fructose entstehen. Aber wie bei den meisten Nahrungsmittelunverträglichkeiten muss jeder für sich selbst herausfinden, wie viel wovon verträglich ist. Als eigenständiges Syndrom ist inzwischen auch die Xylitintoleranz bekannt.

Birkenzucker in der Geschichte

1890 wurde Xylit erstmalig durch den Chemiker Emil Fischer ergründet. 12 Jahre später erhielt der Chemieprofessor einen Nobelpreis für seine vielfältigen Erkenntnisse. Auch der französische Chemiker M.G. Bertrand schaffte es in dieser Zeit Birkenzuckersirup aus Haferhalmen und Weizen herzustellen. Im Jahre 1950 jedoch erst wurde durch Dr. Oscar Touster aus Nashville USA herausgefunden, dass Xylit auch im menschlichen Körper, nämlich im Zwischenstoffwechsel entsteht. Später wurde an einer Isolierung von Xylit aus Xylose gearbeitet – heute wird der Stoff jedoch auf kostengünstigere Weise aus Maiskolben gewonnen.

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