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Acerola – Vitamin C Kirsche mit großer Wirkung?

Verzeichnis - Acerola:

Vitamine sind für den Organismus unbestritten sehr wichtig, daher rückt die Acerola mit ihrem hohen Vitamin-C-Gehalt immer mehr in den Fokus bei gesundheitsbewussten Menschen. Während viele Vitamine und deren Wirkung nicht jedem geläufig sind, ist Vitamin C auch Nichtmedizinern sehr bekannt. Der menschliche Körper kann im Gegensatz zu einigen Tieren Vitamin C nicht selbst bilden und durch die Wasserlöslichkeit des Vitamins auch nicht lange speichern. Zwar ist die heutige Ernährung sehr vielseitig und Vitamin C ist in vielen Lebensmitteln enthalten, dennoch ist eine Unterversorgung von Vitamin C keine Ausnahme. Die Acerolakirsche, optisch an Beeren einiger exotischer Pflanzen erinnernd, verfügt über so einen hohen Vitamin C Gehalt wie sonst keine andere Frucht.

Es herrscht die Vorstellung, bei der heutigen Ernährung könnte kein Vitamin C Mangel entstehen, weswegen die meisten Menschen ihren Blutspiegel nicht auf eine Unterversorgung von Vitamin C (Serumspiegel für Ascorbinsäure) prüfen lassen. Zum anderen gibt es Faktoren, welche den Vitamin-C-Gehalt in Nahrungsmitteln senken. Licht zum Beispiel kann L-Ascorbinsäure (Vitamin C) zersetzen. Gleiches gilt für Hitze – bei erhitzten oder gelagerten Nahrungsmitteln sinkt der Vitamin-C-Gehalt. Alle Faktoren führen schnell zu einer niedrigeren Aufnahme von Vitamin C, als allgemein angenommen wird.

Wer seinen Organismus bestmöglich versorgen möchte, für den ist Acerola mit ihren gesundheitsfördernden Fähigkeiten eine gute Wahl, denn die Frucht ist weitaus mehr als ein Vitamin C Wunder (mehr dazu weiter unten). Studien belegen auch die vielen positiven gesundheitlichen Wirkungen (Siehe letzte Überschrift).

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Was ist Acerola – Beere oder Steinfrucht?

Die Acerola Kirsche erinnert in ihrer Form an einigen Beeren und besonders auch an normale rote Kirschen. Doch hier täuscht der erste Eindruck, denn es handelt sich bei ihr um die Steinfrucht eines Malpighiengewächses. Mit der hier bekannten typischen Kirsche steht sie aus botanischer Sicht in keinem verwandtschaftlichen Verhältnis. Überraschend für Nichtbotaniker ist ihre Zugehörigkeit zu den Lianen. Die gesunde Acerola (Malpighia glabra, Malpighia punicifolia) ist zum Beispiel ebenfalls unter den Bezeichnungen Kirsche der Antillen, Jamaica-Kirsche, Acerolakirsche, Puerto-Rico-Kirsche, Antillenkirsche, Barbados Kirsche, Westindische Kirsche und natürlich als Azerola beliebt und bekannt. Die Heimat der Acerola-Früchte sind Panama, Texas, Brasilien, Guatemala, Mexiko und Jamaika. Abhängig von dem Gebiet, sind unterschiedliche Wuchsformen (Sträucher oder Bäume) vorzufinden.

Als Standorte bevorzugt sie feuchte Gebiete, wie Flussufer, feuchte Wälder und Schluchten, also ein eher subtropisches Klima. Sie wächst jedoch auch an steinigen Berghängen und auf Kalkgestein. Bezüglich der bevorzugten Standorte, ist diese fruchtige Vitaminbombe beinahe als echtes Allround-Talent einzustufen.

Mit ihren 1 bis 3 Zentimetern Durchmesser, ist die Acerola Kirsche als Obst relativ klein einzustufen, doch ihre Wirkung auf die Gesundheit ist dafür umso größer. Sie wächst an einem bis zu drei Meter hohen Strauch oder bis zu 10 Meter hohen Baum. Bis zu vier Mal im Jahr kann das säuerlich schmeckende Superfood geerntet werden. Erntereif ist sie bereits nach ca. 25 Tagen. Die ledrigen und spitz zulaufenden Laubblätter reichen in ihren Formen von eiförmig, eiförmig-lanzettlich bis zu elliptisch-lanzettlich. Sie lassen sich daher nicht generell in einer bestimmten Form einstufen. Aus den pinkfarbenen oder weißen Blüten entstehen die gesunden Vitamin-Kraftpakete. Die Früchte haben eine sehr dünne Haut in rot bis gelb-orange. Wegen dem extrem empfindlichen Fruchtfleisch, welches aus bis zu 80% aus Fruchtsaft besteht, wird sie am häufigsten erst nach einer Weiterverarbeitung exportiert. Das Fruchtfleisch ist in 3 Kammern aufgeteilt, in welcher jeweils ein Kern vorzufinden ist.

Der Export von frischen Acerola-Früchten ist wegen ihrer Empfindlichkeit eher nicht zu realisieren und wenn, dann sehr teuer. Aus diesem Grund sind im Handel hauptsächlich Acerola-Pulver (Sprühtrocknungsverfahren), gefriergetrocknete Produkte und Säfte für den Konsumenten vorzufinden. Grundsätzlich sind aber alle Produktvariationen der Acerola Kirsche gesund! Wer gerne frische Früchte in hervorragender Qualität möchte, wird eher lange danach im Handel suchen müssen.

Die Inhaltsstoffe der Acerola und ihre gesunde Wirkung

Neben dem hohen Gehalt an Vitamin C, hält die Acerola Kirsche noch viele weitere wertvolle Inhaltsstoffe für den menschlichen Organismus bereit. Die Kombinationen der Wirkstoffe ermöglichen eine deutlich bessere Verwertbarkeit des Vitamins C. Die weiteren erwähnenswerten Inhaltsstoffe sind das Provitamin A, Vitamin B1, B2, B3, B5, B6, Eisen, Magnesium, Natrium, Calcium, Kalium, Zink, Pektine und Flavonoide. Daher ist es nicht überraschend, wenn die Barbados Kirsche als gesundes Nahrungsergänzungsmittel sehr häufig genutzt wird.

Wichtig zu wissen: die folgenden Nährwert-Tabellen beziehen sich nur auf die frischen Früchte der Acerola-Kirsche. Die Werte verzehnfachen oder sogar verzwanzigfachen sich bei den getrockneten Acerola Früchten. Das gilt natürlich auch fürs Pulver. Das liegt daran, weil sie frisch aus über 90% aus Wasser bestehen. Beispiel: Vitamin C Gehalt bei frischen Früchten: 1700 mg, bei getrockneten Früchten liegt der Wert zwischen 10.000 und 15.000 mg!

Die Hauptnährwerte (je 100g):
  • Energie: 20-30 kcal
  • Fett: 0,2 g
  • Kohlenhydrate: 3-8 g
  • Eiweiß: 0,4 g
Mineralstoffe (Auszug)
  • Calcium (Ca): 12 mg
  • Eisen (Fe): 0,24 mg
  • Natrium (Na): 3 mg
  • Kalium (K): 80 mg
  • Magnesium (Mg): 12 mg
  • Phosphor (P): 17 mg
  • Zink (Zn): 0,4 mg

Vitamin C und weitere Vitamine

Nachweislich übernimmt Vitamin C eine tragende Rolle für die Gesundheit von Zähnen, Haut, Knochen, Knorpeln und Sehnen. Sogar Blutgefäße profitieren von einer ausreichenden Vitamin-C-Versorgung, sodass auch das Herzinfarktrisiko sinkt. Ebenfalls das Immunsystem, zum Beispiel bei der Abwehr von Infektionen, ist auf eine ausreichende Versorgung angewiesen.

Sinken die Blutwerte unter 11 µmol/l, liegt eine Unterversorgung von Vitamin C vor. Drastische Auswirkungen davon spürten die damaligen Seefahrer, welche aufgrund ihrer monatelangen Seereisen keinen Zugang zu genug Vitamin C hatten. Viele starben daraufhin an Skorbut. Neben Vitamin E gehört auch Vitamin C zu den Antioxidantien und bietet den Körperzellen Schutz vor freien Radikalen. Es ermöglicht zudem eine höhere Eisenaufnahme des Körpers aus Nahrungsmitteln. Übrigens ist auch in Acerola Eisen enthalten und so macht, wie schon erwähnt, auch die Kombination vieler Inhaltsstoffe die Acerola zu einer besonders gesunden Frucht.

Weiterhin bewirkt das Vitamin C die Bildung entgiftender Enzyme in der Leber.

Zum Vergleich: 100 Gramm Acerola enthalten 1.700 mg Vitamin C, Orangen lediglich 45 mg.

Betacarotin, eine Vorstufe des Vitamins A, wirkt unterstützend und anregend auf das Immunsystem. Killerzellen und Lymphozyten erfahren eine Wachstumszunahme, und die Entstehung von Zytokinen wird durch Betacarotin ebenfalls gefördert. Betacarotin gehört zu den Carotinoiden und reduziert den Bestand freier Radikaler im Körper. Carotinoide schützen die Zellmembran und löschen Singulett-Sauerstoff aus. Ebenfalls wirken Carotinoide Arterienverkalkung entgegen, da sie die LDL-Oxidation hemmen. Carotinoide werden im Fettgewebe gespeichert.

Vitamin B1 spielt eine wichtige Rolle bei der Signalübertragung zwischen Nerv und Muskel. Es hilft bei der Energieumwandlung aus der Nahrung und wird als wichtiges Coenzym für den Kohlenhydratstoffwechsel benötigt. Vitamin B1 (Thiamin) ist auch am Kollagenaufbau beteiligt und beeinflusst das periphere und zentrale Nervensystem. Auch dieses Vitamin muss regelmäßig zugeführt werden, da der Körper es nur im begrenzten Umfang speichern kann. Besonders Sportler benötigen eine ausreichende Versorgung, da Leistungssport, sowie auch Stress zu einem B1-Mangel führen können. Gleiches gilt für die Schwangerschaft und Stillzeit, für Raucher, Menschen mit Lebererkrankungen und Schilddrüsenüberfunktion.

Vitamin B2 (Riboflavin) nimmt im Organismus auch eine wichtige Funktion ein. Dieses Vitamin gilt als Vorstufe von Stoffwechselenzymen. Zudem dient es der Energiegewinnung des Körpers, zum Beispiel bei der Umwandlung von Kohlenhydraten, Fetten und Eiweiße in Energie, unterstützt die Neubildung von Zellen und ist nötig für den Gesundheitszustand der Augen. Unterstützend ist Vitamin B2 auch an den Wirkungen der Vitamine B3 und B5 beteiligt.

Vitamin B3 (Niacin) unterstützt die Hormonbildung, die Durchblutung und Prozesse bei der Verdauung. Bei der Regeneration von Muskeln, DNA und Haut erweist sich dieses Vitamin ebenso als unentbehrlich. Fett-, Kohlenhydrat- und Eiweißstoffwechsel sind für eine gute Funktionalität ebenfalls von Niacin abhängig. Niacin ist in allen lebenden Zellen des Körpers enthalten. Es ist zudem an vielen Körperfunktionen beteiligt: Zellvermehrung und Zellatmung, Blutzuckerregulierung, Hirnstoffwechsel, Cholesterinstoffwechsel, Regeneration von Haut, Muskel-, Nerven-und Herztätigkeit.

Vitamin B5 (Pantothensäure) ist der Herstellung von Steroidhormonen und dem Stoffwechsel von Fetten und Kohlenhydraten effektiv dienlich. Eine wesentliche Rolle kommt Vitamin B5 als Vorstufe des CoA (Coenzyms A) bei folgenden Funktionen zu: Bildung von Haut und Schleimhäute, Antikörpern, Synthese von Fetten und Proteinen, Bildung von Hämoglobin und von verschiedenen Neurotransmittern.

Ein Mangel an Vitamin B5 kann zum Beispiel durch radikale Diäten, Magen-Darm-Erkrankungen oder Alkoholmissbrauch entstehen.

Vitamin B6 (Pyridoxin) ist maßgeblich an den meisten Stoffwechselprozessen beteiligt. Da der Körper Vitamin B6 nur geringfügig speichern kann, ist eine kontinuierliche Versorgung wichtig. Bei der Weiterverarbeitung von Makronährstoffen ist Vitamin B6 stark beteiligt. An der Sauerstoffversorgung des Blutes ist es ebenso beteiligt wie an der Entstehung von Neurotransmittern oder Enzymen. Ein erhöhter Bedarf an Vitamin B6 besteht bei besonders schnellem Wachstum, in der Schwangerschaft und Stillzeit, im hohen Alter und übermäßigen Genuss von Alkohol und Nikotin (Entgiftung).

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Mineralstoffe und Spurenelemente

Calcium

Im Körper ist Calcium der am stärksten vertretene Mineralstoff. Von 100% Calcium sind 99% alleine in den Zähnen und den Knochen verteilt. Die anderen 1% sind auf Zellen und die Geweberäume zwischen den Zellen aufgeteilt. Muskeln und Nerven benötigen für eine gute Funktion Calcium. Ein Mangel kann zu Krämpfen in den Muskeln und neurologischen Störungen führen. Der Säure-Basen-Haushalt wird durch das in der Acerola-Kirsche enthaltene Calcium effektiv reguliert. Das ist wichtig, denn die Atemfrequenz ist ebenso auf einen guten Blut-pH-Wert angewiesen, wie der Sauerstofftransport im Blutkreislauf. Ohne dieses Mineral im Körper wären Probleme mit der Blutgerinnung und Blutstillung vorprogrammiert. Das Mineral versteht Nervenimpulse richtig weiter zu leiten. Calcium und Magnesium gehen Hand in Hand. Während Calcium für Anregung in der Muskulatur sorgt, bietet Magnesium im Anschluss daran die nötige Entspannung. Im Kampf gegen Osteoporose nimmt Calcium einen hohen Stellenwert ein.

Magnesium

Magnesium nimmt ebenfalls einen sehr hohen Stellenwert im Körper ein. Im Kampf gegen Unruhe und Nervosität, versteht Magnesium die Stresshormone in ihrer Freisetzung unter Kontrolle zu halten. Es wirkt an der Muskulatur, daher haben sportlich aktive Menschen einen höheren Tagesbedarf. Es schützt zu einem großen Teil vor Thrombosen und Herzinfarkten, da es effektiv gegen die Bildung von Blutgerinnseln vorbeugt. Ein Mangel an Magnesium kann sogar zu einem unregelmäßigen Herzschlag führen. Gegen Müdigkeit und Konzentrationsmangel hilft Magnesium hervorragend.

Natrium

Das Mineral Natrium ist für den Elektrolythaushalt lebensnotwendig, da es den Wasserhaushalt reguliert. Positiv ist die Fähigkeit von Natrium, dass es für eine gute Blutdruckregulierung sorgen kann (in richtiger Dosierung) und ebenfalls für die Zusammensetzungen des Blutes zuständig ist. Daran sind ebenfalls Calcium, Chlorid und Kalium mit beteiligt. Dank ihm werden Säure-Basen-Haushalt, Muskelfunktionen und Nervenreizübertragungen reguliert. Bei Nieren- und Herzerkrankungen muss die richtige Dosis Natrium vorab mit dem Arzt abgesprochen werden.

Kalium

Für die gute Funktionalität der Herzleistung ist Kalium sehr wichtig, da es auch die Reizweiterleitung im Herzen regelt. Für Menschen mit Blutdruckproblemen ist richtig dosiertes Kalium dank seiner Wirkung eine gute Wahl für eine Blutdruckregulation. Ebenfalls ist dieser Mineralstoff an der Freisetzung einiger Hormone (z.B. Insulin) beteiligt. In der Acerola Kirsche ist Kalium hoch konzentriert vorhanden.

Phosphor

Neben Calcium sorgt auch Phosphor für gesunde Zähne und feste Knochen. Zur Mineralisierung der Knochensubstanz ist der Körper auf Phosphor angewiesen. Ohne es würden die Knochen ihre Mineralien verlieren. Hilfreich ist es ebenso bei der Energiegewinnung und dem Zellwandaufbau, darüber hinaus fungiert es als Puffer im Säure-Basen-Haushalt. Die Struktur der Erbsubstanz (DNA) ist auch auf ausreichend Phosphor angewiesen, da dieses ein wichtiger Bestandteil von DNA- und RNA ist.

Eisen

Eisen wird im Körper mit 3 bis 5 Gramm als Spurenelement geringfügig gespeichert. Allerdings ist es trotzdem sehr wichtig, da es im Körper an überlebenswichtigen Prozessen beteiligt ist. Gespeichert wird Eisen in Muskeln, Milz, Leber und im Knochenmark. Aktiv bindet es Sauerstoff im Hämoglobin der roten Blutkörper und versorgt den Körper über den Blutkreislauf damit. Neben der Sauerstoffspeicherung und dem Sauerstofftransport ist Eisen aber auch im Körper für die Neurotransmitter zur Signalübertragung zwischen Nervenzellen wichtig. Als Teil von Enzymen zeigt sich Eisen für verschiedene Funktionen verantwortlich, zum Beispiel eben für die Herstellung von Dopamin (einem Neurotransmitter). Eisenmangel kann in der Schwangerschaft oder während der Stillzeit, bei der Menstruation, im Alter, bei Leistungssport, einseitiger Ernährung, chronischer Erkrankungen sowie bei Nahrungsmittelunverträglichkeiten vorkommen. Weitere Gründe für einen Eisenmangel: Blutverlust durch Blutungen im Magen-Darm-Trakt, aus inneren Geschwüren und Tumoren oder kleinen Gefäßen und größeren Wunden. Eisen ist in der Acerola Kirsche mit 0,24 mg je 100 Gramm eher gering enthalten, jedoch verbessert Vitamin C, wie schon erwähnt, die Eisenaufnahme im Körper (bis zum 4-fachen).

Zink

Zink (ein Spurenelement) ist ebenfalls in Acerola vorhanden. Für die Gesundheit und viele Funktionen ist Zink im Körper unverzichtbar. Es ist in 50 Enzymen enthalten und bei ca. 300 Enzymen an dem Zellstoffwechsel beteiligt. Zink ist wichtig für das Immunsystem, die Bildung von Wachstums-, Geschlechts- und Schilddrüsenhormonen, der Insulinspeicherung und dem Aufbau der DNS. Körperzellen werden vor Schwermetallvergiftungen und freien Radikalen durch die antioxidative Wirkung von Zink geschützt. Zudem reguliert Zink den Säure-Basen-Haushalt im Blut und hat auch Einfluss auf die Augen, Haut und Geschmacksnerven.

Sekundäre Pflanzenstoffe

Neben dem sehr hohen Vitamin-C-Gehalt wird Acerola auch wegen den enthaltenen sekundären Pflanzenstoffen eine gesundheitsfördernde Bedeutung beigemessen. Dazu zählen zum Beispiel die in Acerola enthaltenen Flavonoide. Neben vielen positiven Effekten (mehr dazu im nächsten Absatz), sorgen diese dafür, dass das Vitamin C aus der Acerola besser aufgenommen wird.

Flavonoide

Acerola enthält verschiedene Flavonoide wie Anthocyane oder Rutin. Diese wirken antioxidativ und senken das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Der in der Acerola enthaltene Wirkstoff Rutosid (Rutin) ist ein sekundärer Pflanzenstoff. Zur Gruppe der Flavonoide gehörend, wirkt er einer krankhaften Porosität der Kapillarwände in Blutgefäßen entgegen. Deswegen wurde Rutin auch als „Vitamin P“ bekannt (Permeabilität = Durchlässigkeit). Rutosid sorgt für eine Kräftigung der Blutgefäße und verringert die Gefahr, dass Blutflüssigkeit ohne Blutkörperchen (Blutplasma) aus den Kapillaren entweicht. Durch geschädigte Kapillaren entstehen zum Beispiel Flüssigkeitsansammlungen im Gewebe.

Pektine

In Acerola sind Pektine enthalten. Wie alle anderen Inhaltsstoffe übernehmen auch sie eine wichtige Funktion. Wer einen erhöhten Cholesterinwert hat, kann diesen dank Acerola zum Sinken bringen. Die enthaltenen Pektine regen die Produktion von Gallensaft an, wodurch Cholesterin stärker abgebaut wird. Ein weiterer positiver Faktor dieses Ballaststoffes ist die Auswirkung auf den Hunger. Appetit wird gedämpft und die Kilos purzeln. Es empfiehlt sich eine kurze Zeit vor dem Essen den Saft der Acerola zu trinken.

Hat Acerola Nebenwirkungen?

Im Normalfall sind Nebenwirkungen und Allergien bei der Einnahme von Acerola selten zu bemerken, sofern die empfohlenen Dosierungen eingehalten werden. In der Regel scheidet der Körper überschüssiges Vitamin-C problemlos aus. Eine tägliche Zufuhr von Vitamin-C wird sehr gut vom menschlichen Körper vertragen und verarbeitet. Überdosierungen können in manchen Fällen mit Magen-Darmbeschwerden verbunden sein. Liegen Erkrankungen der Harnwege und der Nieren vor, zeigen sich diese Nebenwirkungen eventuell bereits bei geringeren Überdosierungen.

Es gibt jedoch Hinweise, welche auf eine Kreuzallergie mit Natur-Latex hindeuten. Menschen die zum Beispiel mit einer Allergie auf Gummihandschuhe reagieren, müssen bei der Einnahme besondere Vorsicht walten lassen und Acerola (je nach Produkt) nicht zu hoch dosieren.

Wichtig ist immer, dass die Früchte nicht mit Pestiziden und weiteren schädlichen Chemikalien in Berührung kamen, denn diese könnten unerfreuliche Wirkungen auslösen. Daher bitte immer ausschließlich Acerola aus einem biologischen Anbau verwenden!

Kann Acerola in der Schwangerschaft eingenommen werden?

In der Schwangerschaft besteht ein hoher Bedarf an Vitamin-C. Nicht nur die werdende Mutter kann mit der Einnahme von Acerola etwas Wichtiges für ihre Gesundheit, ihrer Leistungsfähigkeit und das Wohlbefinden tun. Das ungeborene Kind ist bei einer Unterversorgung mit Vitamin C der wirklich Leidtragende, wie auch in Studien belegt wurde. Irreparable Schädigungen des Gehirns, zum Beispiel des Erinnerungszentrums, sind durch einen Mangel nicht ausgeschlossen. Die Verantwortung liegt hier bei der Schwangeren, da nur sie ihrem Fötus die richtige Menge an Vitamin-C und vielen weiteren wichtigen Inhaltsstoffen zukommen lassen kann. Gut versorgt, dürfen sich die Organe bei dem Ungeborenen gesund und normal entwickeln. Dank der Wirkung der vielen Inhaltsstoffe in der Acerola Kirsche, ist der Genuss von Acerola in der Schwangerschaft eine gute Entscheidung. Das gilt ebenfalls während des Stillens.

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